Posted by: S. Klöhn Category: Marketing

Der Leitfaden für Einsteiger - Thumbnail-01

Google Analytics ist eines der vielen Tools, die Google zur Verfügung stellt, um Menschen beim Verstehen des Nutzerverhaltens zu helfen.

Das Tool ermöglicht es dir wichtige Daten über deine Website und deren Besucher zu sammeln und zu analysieren.

Die große Frage, die sich die Leute stellen lautet: “Ist Google Analytics wirklich kostenlos? – Ja, das ist es. Und dazu eines der beliebtesten kostenlosen Tools auf dem Markt.

Die Datenmenge, die Google Analytics zur Verfügung stellt, macht es zu einem wesentlichen Bestandteil der Online-Toolbox eines jeden Website-Managers oder Online-Marketers.

In diesem Google Analytics-Leitfaden für Einsteiger werden wir die wichtigsten Aspekte behandeln, die du über das Tool wissen solltest, wie:

Was ist Google Analytics?
Warum du Google Analytics benötigst
So richtest du Google Analytics ein
Google Analytics-Dashboard
Praktischer Tipp: Verfolge deine Rivalen
Fazit

Was ist Google Analytics?

Google Analytics ist die führende Analyseplattform zur Messung von Website- oder App-Performance. Sie ist Teil einer Reihe von Tools, die von Google kostenlos bereitgestellt werden, wie die Google-SearchConsole und der Google Tag Manager.
Google Analytics Overview
Die Plattform liefert dir ein umfangreiches Bild der Leistung deiner Website. Sie sammelt eine riesige Datenmenge und verarbeitet diese Daten auf intelligente Weise. Anschließend generiert sie Berichte, um diese Daten darzustellen. Anhand dieser Berichte erhältst du einen tiefgründigen Einblick in deine Website und das Verhalten deiner Besucher.

Sammlung von Daten

Das erste Element von Google Analytics ist die Datenerfassung. Die Plattform kann eine breite Palette von Daten über deine Website und die Nutzung durch die Besucher sammeln. Die genaue Art der gesammelten Daten wird später ausführlich erörtert. Dazu gehören vor allem

  • Besucheranzahl: Wie viele Besucher deine Seite erhält.
  • Quellen: Woher deine Besucher stammen.
  • Verhalten (Surfen): Wie deine Besucher deine Webseite durchforsten.
  • Verhalten (Handlungen): Was Besucher auf deiner Webseite tun.
  • Interaktion: Mit welchen Elementen deine Besucher interagieren.
  • Verweildauer: Wie lange deine Besucher auf der Webseite bleiben.
  • Bounce: In welchem Stadium eines Besuchs die Besucher deine Webseite verlassen.

Google Analytics verwendet einen einfachen JavaScript-Code zur Erfassung all dieser Daten. Du erhältst diesen Code, wenn du Analytics für deine Website einrichtest, wie später erläutert wird. Der Code wird dazu auf jeder Unterseite eingefügt und setzt ein Cookie in den Browser jedes Website-Besuchers. Der Cookie sendet dann eine Meldung an dein Google Analytics, sobald eine Interaktion des Nutzers mit deiner Webseite stattgefunden hat.

Welche Arten von Meldung werden von Google Analytics verfolgt?

Google Analytics arbeitet mit drei verschiedenen Arten von Treffern:

  1. Seitenaufruf-Meldung – Eine Meldung, die jedes Mal gesendet wird, wenn jemand eine deiner Seiten besucht. Du enthältst Informationen z. B. darüber, welches Gerät und welchen Browser die Besucher verwenden. Du erfährst auch, welche deiner Unterseiten besucht wurde.
  2. Ereignismeldung – Eine Meldung, die gesendet wird, wenn ein Besucher etwas auf deiner Website tut. Er kann zum Beispiel ein Formular ausfüllen, auf einen Link klicken oder ein Video abspielen.
  3. Transaktions-/Handelsmeldung – Eine Meldung, die gesendet wird, wenn ein Website-Besucher etwas kauft. In dieser Meldung können Informationen darüber enthalten sein, welche Unterseiten der Besucher vor dem Kauf besucht hat. Auch simple Informationen, z.B. welche Produkte er gekauft hat oder wie viel er ausgegeben hat, werden bereitgestellt.

Datenverarbeitung

Google Analytics präsentiert dir nicht die Rohdaten, die die Plattform sammelt. Sie verarbeitet Daten zunächst und erstellt dann Berichte. Die erste Stufe der Datenverarbeitung ist die Trennung der Daten nach Benutzern und Sitzungen.

  • Benutzerdaten – Dies sind Daten über die verschiedenen Besucher deiner Website. Google Analytics erstellt eine eindeutige, zufällige Nutzer-ID für jeden neuen Besucher deiner Website. Wenn derselbe Nutzer deine Website in Zukunft erneut besucht, erkennt Analytics die Nutzer-ID.

Er wird dann als “wiederkehrender” Besucher protokolliert. Dies funktioniert nur, wenn er die Website mit demselben Gerät besucht. Das Tracking kann vom Besucher umgangen werden, wenn dieser die Cookies aus seinem Browser löscht.

  • Sitzungsdaten – Eine Sitzung ist ein Zeitraum, den ein Benutzer auf deiner Website verbringt. Sie beginnt mit einem Seitenaufruf, wenn der Benutzer die Website zum ersten Mal besucht, und endet, wenn er die Webseite wieder verlässt. Während jeder Sitzung sammelt Analytics eine Vielzahl verschiedener Arten von Sitzungsdaten.

Zu diesen Sitzungsdaten gehören die besuchten Seiten, die durchgeführten Handlungen und die auf deiner Website verbrachte Zeit. Du kannst diese Daten verwenden, um Einblicke in das Benutzerverhalten der Website zu gewinnen. Dies kann für das Verständnis der Website-Performance von entscheidender Bedeutung sein, wie ich weiter unten erläutern werde.

Berichterstellung

Google Analytics repräsentiert die verarbeiteten Daten in Form von Berichten, meistens in Form von visueller Darstellung der Daten. Sie sollen es dir erleichtern, Muster zu identifizieren und Erkenntnisse zu gewinnen. Schließlich sind visuelle Darstellungen bekanntermaßen effektiver bei der Vermittlung komplexer Daten. Nachfolgend findest du beispielsweise einen Bericht, in dem die Anzahl der Nutzer einer Website über einen bestimmten Zeitraum dargestellt wird:
Google Analytics - Audience - Aktive User
Alle Berichte in Google Analytics enthalten eine Kombination aus Dimensionen und Metriken. Es ist wichtig zu wissen, was jedes dieser Elemente ist, um zu verstehen, was die verschiedenen Berichte aussagen.

Was sind Dimensionen und Metriken in Google Analytics?

  • Dimensionen – dies sind grundlegende Attribute der gesammelten Daten. Das “Land” der Besucher ist beispielsweise eine Dimension, die anhand der Nutzerdaten bereitgestellt werden kann. Sie gibt Aufschluss darüber, aus welchen Ländern die Nutzer der Website stammen.
  • Metriken – Dies sind quantitative Messungen. Sie sagen dir die Anzahl von etwas aus. Die Metrik ‘Sitzungen’ sagt dir, wie viele Sitzungen auf deiner Website in einem bestimmten Zeitraum stattgefunden haben.

Google Analytics erstellt eine Reihe von Standardberichten. Viele von ihnen werden wir uns später im Detail ansehen. Du kannst auch benutzerdefinierte Berichte erstellen, die verschiedene Dimensionen und Metriken kombinieren.

Nicht alle Dimensionen und Metriken können in Berichten kombiniert werden. Sie haben jeweils einen sogenannten “Geltungsbereich” – das ist die Ebene, auf der die Daten gesammelt werden. Die verschiedenen Bereiche sind ‘Benutzerebene’, ‘Sitzungsebene’ und ‘Meldungsebene’. Nur die Dimensionen und Metriken derselben Ebene können kombiniert werden.

Warum du Google Analytics benötigst

Du kannst Google Analytics für eine Reihe verschiedener Zwecke verwenden. Im folgenden Abschnitt werden drei der gängigen Anwendungen von Google Analytics kurz vorgestellt.

Analytics für das Marketing

Die Erkenntnisse, die du aus den Analytics-Berichten gewinnen kannst, können für die Verbesserung deines Marketings von entscheidender Bedeutung sein. Die gesammelten Daten helfen dir bei der Beantwortung einer Reihe von Fragen zu deinen Marketingbemühungen, wie etwa:

  • Wie viele Besucher werden durch die verschiedenen Marketingkanäle auf deine Website gelenkt?
  • Welche Unterseiten erhalten die meisten Besucher?
  • Wo leben deine Website-Besucher?
  • Wie hoch ist die Konversionsrate der Besucher aus verschiedenen Kanälen?

Die Antworten auf diese Fragen helfen dir, deine Marketingbemühungen besser auf deine Bedürfnisse und Ziele abzustimmen. Sie können dir zeigen, in welche Online-Kanäle du investieren und welche du vernachlässigen solltest. Neben vielen anderen hilfreichen Erkenntnissen helfen sie dir auch deine Zielgruppe besser zu definieren.

Analytics zur Verbesserung der Website-Performance

Analyseberichte sind eine optimale Lösung, um mehr über deine Website und Nutzer im Detail zu erfahren. In diesem Bereich sind die Fragen, bei deren Beantwortung dir die Plattform hilft, noch umfangreicher und komplexer:

  • Welche meiner Unterseiten erhalten den meisten Traffic?
  • Wo auf meiner Website verlassen die Besucher meine Website?
  • Wie schnell werden die Seiten meiner Website geladen? Kann ich Google PageSpeed Scoring verbessern?
  • Sind die Ladezeiten für Besucher, die mobile Geräte benutzen, länger? Was zu Problemen bei Mobile SEO führen kann.

Diese SEO Checkliste gibt dir praktische Ratschläge zur Verbesserung der Leistung deiner Website an die Hand. Statt eines vagen Ziels, etwa die Besucherzahl zu erhöhen, kannst du dir ein konkreteres Ziel setzen. Finde beispielsweise heraus, dass deine Blogartikel viele Besucher erhalten, so weißt du, welches Format am besten funktioniert und wovon du mehr produzieren musst, um deine Besucheranzahl zu steigern.

Du benötigst Hilfe bei der Analyse deiner Website?

Wir helfen dir gern und unterstützen dich bei deiner Reichweitenerhöhung.
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Analysen zur Unterstützung deiner SEO

Die Erkenntnisse von Google Analytics sind auch für die Bewertung deiner SEO von unschätzbarem Wert. Die Plattform hilft bei der Beantwortung einer Reihe von Fragen, etwa wie Nutzer deine Website finden und mit ihr interagieren:

  • Wie viel Such-Traffic erhält deine Website?
  • Welche deiner Landing Pages erhält die meisten Besucher?
  • Mit welchen Suchanfragen gelangen die Besucher auf deine Webseite?
  • Wie hoch ist die Absprungrate deiner Website für Besucher aus verschiedenen Quellen?

In der SEO, wie in vielen anderen Bereichen, bergen Daten und Informationen viel Potenzial. Je mehr du über deine Website-Besucher und dein Zielpublikum weißt, desto besser. Google Analytics ist eine Plattform, die eine Fülle von Daten liefert. Greife auf die richtigen Berichte zu und bewerte diese korrekt, dadurch kannst du den ROI deiner SEO-Maßnahmen steigern.

So richtest du Google Analytics ein

Der Einstieg in die Web-Analytik mit Google Analytics ist nicht schwer. Zuerst musst du ein Google-Konto einrichten. Wenn du bereits Google Mail, Google Drive oder andere Tools verwendest, hast du bereits eines. Falls du noch keines hast, kannst du einfach eins einrichten. Wenn du über ein Konto verfügst, melde dich dort an und du kannst mit der Einrichtung des GA und dem Hinzufügen von Google Analytics zu einer Website beginnen.

Google Analytics Konto einrichten
Die obige Grafik stammt von der Google Analytics-Startseite. Sie zeigt dir den einfachen dreistufigen Prozess für die Einrichtung der Plattform. Wenn du bereit bist, klicke auf die Schaltfläche zur Anmeldung. Dadurch gelangst du zu einer Seite, auf der du ein paar Informationen über dich selbst und den Verwendungszweck von Google Analytics bereitstellen musst:
Google Analytics Konto erstellen

Dieser Teil des Prozesses besteht aus dem simplen Befolgen der Anweisungen auf dem Bildschirm. Nachdem du einen Kontonamen gewählt und einige grundlegende Entscheidungen getroffen hast, wählst du aus, was du messen möchtest.

Messdaeten wählen bei Google Analytics
Der letzte Schritt bei der Einrichtung des Kontos besteht darin, die genauen Angaben zu der Website einzugeben, die du verfolgen möchtest. Sobald du dein Analytics-Konto eingerichtet hast, kannst du bis zu 50 verschiedene Webseiten-Trackings hinzufügen. Zunächst gibst du die URL der Webseite ein, mit der du dein Konto als Erstes verknüpfen möchtest.
Eingabe der URL bei Google Analytics
Wenn du auf die Schaltfläche “Erstellen” klickst, wird dein Analytics-Konto eingerichtet und in Betrieb genommen. Dort erhältst du auch deinen Tracking-Code für die Website, die du zur Messung ausgewählt hast. Dieser Tracking-Code ermöglicht es Google Analytics, Daten von Besuchern deiner Website zu sammeln. Deine nächste Aufgabe besteht darin, den Code zu deiner Website hinzuzufügen.

So fügst du deinen Tracking-Code hinzu

Du musst deinen Tracking-Code zu jeder Unterseite deiner Website hinzufügen. Oder zumindest zu jeder anderen Art von Unterseite, die deine Website hat. Indem du den Code in die Kopf- oder Fußzeile einfügst, kannst du den Code deiner gesamten Website hinzufügen.

Der Tracking-Code muss direkt nach dem < head > Tag deiner Header-Datei eingebracht werden. Wenn du deine Website mit HTML erstellt haben, bedeutet dies, dass du das Tag manuell hinzufügen musst. Wenn du ein CMS wie WordPress verwendest, hast du die Möglichkeit, Google Analytics über ein Plugin zu installieren.

Wenn du auf der Seite des WordPress-Plugins nach ‘Google Analytics’ suchst, findest du eine Reihe von Optionen (lese die Bewertungen, bevor du dich entscheidest). Dann brauchst du nur noch den Anweisungen zur Installation des Plugins zu folgen.

Nachdem du dein Google Analytics-Konto eingerichtet und den Tracking-Code hinzugefügt hast, kannst du loslegen. Analytics beginnt sofort mit der Nachverfolgung der Daten. Während du darauf wartest, dass sich die Datenmenge entwickelt, kannst du dich mit der Einrichtung einiger Analytics-Funktionen beschäftigen. Es kann sich lohnen.

Wie Sie die Site-Suche einrichten

Eine der vielen wertvollen und doch unkomplizierten Funktionen von Analytics ist das Site Search Tracking. Mit dieser Funktion kannst du Daten darüber sammeln und analysieren, wie die Besucher die Suchfunktion deiner Website nutzen. Einmal eingerichtet, kann dir diese Funktion viele nützliche Informationen liefern, wie etwa:

  • Nach welchen Suchanfragen Website-Benutzer suchen.
  • Wie viele Suchanfragen durchgeführt werden.
  • Zu welchen Seiten Suchanfragen am häufigsten führen zu.
  • Wie oft ein Besucher deine Website direkt nach der Durchführung einer Suche verlässt.
  • Von welchen Seiten aus Besucher am häufigsten eine Suche starten.

Die Einrichtung der Site-Suche ist einfach und sollte nicht länger als ein paar Minuten dauern. Als Ausgangspunkt solltest du eine Suche auf deiner Website durchführen. Du solltest dir die URL notieren, die generiert wird. Gehe dann zu deinem Google Analytics-Konto.

Einstellungen bei Google Analytics
Öffne das Menü Admin, indem du auf das Zahnradsymbol unten links klickst. Wähle dann in der Spalte “Datenansicht” auf der rechten Seite der Seite die Alternative “Einstellung der Datenansicht”. Dadurch wird ein neues Menü geöffnet. Scrolle dort nach unten, bis du einen Abschnitt mit dem Titel “Site Search-Einstellungen” findest.
Site Search Einstellungen

Schalte ‘Site Search-Tracking’ auf die Position ‘Ein’. Als Nächstes musst du das Feld ‘Suchparameter’ ausfüllen. Hier kommt die Such-URL hinein, die du zuvor generiert hast. Vielleicht hast du zum Beispiel ‘Google Analytics’ in deine Site-Suche eingegeben. Wenn du dies getan hast, könnte die resultierende URL wie folgt aussehen:

www.website.de/pages/search_results?s=googleanalytics

Im ‘Query Parameter’ steht ein ‘s’. Dieses ‘s’ gibt den Teil der URL an, der die Suchanfrage anzeigt. Wenn das die URL wäre, die du generiert hast, würdest du ‘s’ in das Feld ‘Query Parameter’ eingeben. Dann brauchst du nur noch auf “Fertig” zu klicken, und die Suchfunktion der Analytics-Site ist eingerichtet.

Wie du Ziele definierst

Die meisten Websites widmen sich der Erfüllung eines bestimmten Ziels. Vielleicht möchtest du Besucher zum Kauf eines Produkts bewegen. Unabhängig von den Zielen deiner Website kannst du anhand der Google Analytics-Ziele beurteilen, wie gut deine Website diese Ziele erfüllt. Das macht es zu einer weiteren nützlichen Funktion, die du einrichten kannst.

Ziele definieren

Deine erste Station ist wieder einmal das Verwaltungs-Panel für Analytics. Wähle von dort aus die Option “Ziele”, wie oben gezeigt. Dadurch öffnet sich eine neue Seite, auf der du die Schaltfläche ‘+ Neues Zielvorhaben’ wählen solltest. Du kannst dann entscheiden, ob du eine bestehende Zielvorlage verwenden oder ein benutzerdefiniertes Ziel erstellen möchtest.

Die vorgefertigten Zielvorhaben decken die meisten Bedürfnisse von Webmastern ab. Sie sind für die meisten typischen Ziele vordefiniert. Wenn du möchtest, kannst du relativ einfach ein individuelles Ziel definieren.

Benenne zunächst das Ziel. Dieser Name wird auf allen Berichten, die Daten über das Ziel enthalten, erscheinen, also wähle etwas Offensichtliches und Einprägsames. Danach musst du eine der vier verschiedenen Arten von Zielen auswählen, die Analytics zulässt:

Wahl des Zieltyps

Jedes Analytics-Ziel zeichnet eine Conversion auf, wenn ein Website-Benutzer eine bestimmte Aktion ausführt. Welche Aktion das ist, hängt von der Art des von dir gewählten Ziels ab.

  • Ziel – Wenn ein Benutzer eine definierte URL besucht, wird eine Conversion aufgezeichnet.
  • Dauer – Wenn ein Benutzer eine bestimmte Zeitspanne vor Ort verbringt, wird eine Conversion aufgezeichnet.
  • Seiten/Bildschirme pro Sitzung – Wenn ein Benutzer eine voreingestellte Anzahl von Seiten in einer Sitzung aufruft, wird eine Conversion aufgezeichnet.
  • Ereignis – Wenn ein Benutzer eine bestimmte Aktion ausführt, zählt es als Conversion. Zum Beispiel das Klicken auf einen Link oder die Wiedergabe eines Videos.

Nachdem du die Art des Ziels gewählt hast, das du erstellen möchtest, folgen einige zusätzliche Schritte. Google Analytics zeigt dir einige Anweisungen auf dem Bildschirm. Du musst die spezifischen Details des Ziels eingeben, das du verfolgen möchtest. Gebe etwa für das Ziel “Ziel” die entsprechende Ziel-URL ein, deren Besuch eine Conversion auslösen soll.

Definition des Conversion-Auslöser

Die Ziele “Dauer” und “Seiten pro Sitzung” sind einfach einzurichten. Es sind nur einige wenige Felder mit Informationen über die genaue Art der Ziele auszufüllen. Die Ereignisziele sind ein wenig anders. Um sie einzurichten, musst du zunächst ‘Ereignisse’ über Analytics einrichten. Google bietet dazu eine umfassende Anleitung.

Details zum Zielvorhaben

Nach dem Einrichten des Ereignisses ist der restliche Prozess relativ simpel. Wähle das Ereignis aus, auf das sich ein Ziel beziehen soll und fülle dann die anderen oben gezeigten Felder aus. Unabhängig von der Art des eingerichteten Ziels, ist der Prozess abgeschlossen, wenn du auf die Schaltfläche “Ziel erstellen” klickst. Die relevanten Daten werden anschließend von Analytics gesammelt.

Wie du zusätzliche Konten und Eigenschaften hinzufügst

Eine letzte Sache, die du vielleicht wissen solltest, bevor du dich tiefgründig mit den Google Analytics-Berichten auseinandersetzt ist, wie du ein neues Konto oder “Property” hinzufügst. Gehe dazu in Google Analytics zum Hauptmenü der Verwaltung.
Konto bei Google Analytics hinzufügen
Zwei der drei dort angezeigten blauen Schaltflächen sind “Konto erstellen” und “Property erstellen”. Wähle diejenige aus, die für dich relevant ist. Du wirst dann Schritt für Schritt durch den Prozess der Einrichtung eines neuen Kontos oder einer neuen zu verfolgenden Eigenschaft geführt.

Google Analytics-Dashboard

Sobald du Analytics und seine Funktionen eingerichtet hast, kannst du dich zurücklehnen und entspannen. Nach 24 Stunden sollte die Plattform genügend Daten gesammelt haben, damit du deine ersten Berichte einsehen kannst.

Du kannst auf diese Berichte über das Dashboard von Google Analytics zugreifen. Die Startseite dieses Dashboards ist oben abgebildet und wird auch als “Übersicht-Dashboard” bezeichnet. Dort beginnt jeder deiner Besuche in Analytics. Auf dieser Seite findest du alles, was du zum Navigieren durch die Plattform benötigst.

Übersicht-Dashboard

Links zu spezifischen Analytics-Berichten findest du auf der linken Seite des Dashboards. Wir werden später im Detail auf jede der Hauptarten von Berichten eingehen. Auf der rechten Seite des Übersicht-Dashboards erhältst du oberflächliche Einblicke in die Daten deiner Website.

Grafiken, Tabellen und andere Darstellungen deiner Daten werden auf ‘Karten’ angezeigt. Das sind die Tafeln auf dem rechten Teil der Startseite. Den Karten sind einfache Optionen beigefügt, um die Darstellung zu verändern. In der Regel kannst du die Art der angezeigten Daten und den Zeitraum für den sie angezeigt werden justieren.

Oft kannst du auch auf einen Link klicken, um zum vollständigen Bericht zu gelangen aus dem die Momentaufnahme entnommen wurde. Das Format dieser Berichte ist das gleiche wie das der Startseite. Du hast Karten mit Tabellen und Diagrammen, die du bearbeiten kannst, um verschiedene Informationen anzuzeigen, wie du es für richtig hältst.

Es gibt insgesamt fünf Bericht-Typen. Jeder Typ hat ein eigenes Dashboard. Du kannst auf sie zugreifen, indem du auf den entsprechenden Link im linken Menü von Analytics klickst. Dort findest du eine Reihe von Sub-Berichten für jeden einzelnen Typ.

Echtzeit-Dashboard

Das Echtzeit-Dashboard ist die erste Option im linken Menü. Es sieht ähnlich aus wie das Hauptübersichts-Dashboard. Der Unterschied besteht darin, dass es nur Echtzeit-Datenvisualisierungen von Benutzern anzeigt, die sich gerade auf deiner Webseite befinden.
Die Echtzeitberichte werden aktualisiert, wenn Analytics neue Meldungen erhält. Das Dashboard zeigt an, wie Benutzer Inhalte konsumieren, und bietet Einblicke in das Verhalten der Benutzer. Klicke beispielsweise auf die Option “Standorte”, dort siehst du, wo sich die aktuellen Website-Benutzer befinden.

Zielgruppen-Dashboard

Über das Zielgruppen-Dashboard erfährst du mehr über die Benutzer deiner Website. Nicht nur über diejenigen, die jetzt auf der Website sind, sondern über alle Besucher. Öffne den Übersichtsteil des Dashboards und du erhältst einen umfassenden Überblick über die Daten, die Analytics dir zur Verfügung stellt.
Zielgruppen-Dashboard
Für den von dir gewählten Zeitraum kannst du sehen, wie viele Benutzer und Sitzungen deine Website hatte. Du kannst auch Dinge wie die Verweildauer der Benutzer auf deiner Website und die Anzahl der Unterseiten, die sie normalerweise besuchen, anzeigen. Wenn du einen der anderen Berichte im Zielgruppen-Dashboard auswählst, kannst du tiefer in die Benutzerdaten einsteigen.
Echtzeit-Demographie-Daten
Du kannst zum Beispiel, wie oben gezeigt, den Abschnitt Demografie anklicken. Dieser Bericht zeigt dir, wie sich das Publikum deiner Website nach Alter und Geschlecht aufteilt. Solche Informationen sind für eine Marketingkampagne von großer Relevanz.

Akquisition-Dashboard

Das Zielgruppen-Dashboard sagt dir etwas über die Benutzer deiner Website. Das Akquisition-Dashboard hingegen zeigt dir, wie diese Benutzer deine Website gefunden haben. Auch dieser Bericht-Typ hat einen eigenen Übersichtsbericht.
Akquisition-Dashboard
Er zeigt mehrere Dimensionen und Metriken an. Die Metriken und Dimensionen sind in drei Kategorien unterteilt: “Akquisition”, “Verhalten” und “Conversions”. Die Informationen zur ‘Akquise’ geben Auskunft über die Benutzer, die deine Webseite aus verschiedenen Kanälen erhält. “Verhaltens”-Metriken geben Aufschluss darüber, was diese Benutzer tun, während “Conversions”-Daten anzeigen, wie Benutzer aus verschiedenen Kanälen konvertieren.
Bericht der Search Console in Google Analytics

Mit den anderen Berichten im Akquisition-Dashboard Kannst du deine Daten auf verschiedene Weise analysieren. Unter “Alle Zugriffe” findest du detailliertere Berichte zu den im Übersichtsbericht angezeigten Daten.

Andere Optionen befassen sich derweil speziell mit einzelnen Akquise-Kanälen. In den Berichten der ‘Search Console’ kannst du zum Beispiel sehen, wie die Benutzer über die organische Suche auf deine Website gelangen. Du kannst etwa durch die Keyword Analyse herausfinden, wie viele Nutzer über Google auf deine Website zugreifen und welche Suchanfragen sie verwenden.

Verhalten-Dashboard

Einige der Berichte, die ich bereits erwähnt habe, enthalten Daten darüber, wie Benutzer mit deiner Website interagieren. Das Verhalten-Dashboard ist der Ort, an dem du nach umfassenderen Daten diesbezüglich suchst. Der Übersichtsbericht zeigt dir Informationen zu Seitenaufrufen, Sitzungsdauer und Absprungrate sowie weitere Details zum Benutzerverhalten.
Verhaltens-Dashboard
Die Verhaltensberichte sind besonders nützlich, um die Leistung verschiedener Unterseiten auf deiner Website zu bewerten. Der ‘Websitecontent’-Bericht eignet sich besonders dafür.
Website-Content-Bericht

Er zeigt eine breite Palette von Metriken in Bezug auf die verschiedenen Unterseiten deiner Website an. Dazu gehören Messungen wie Seitenaufrufe, durchschnittliche Zeit auf der Seite und Absprungrate. Mit diesen Metriken kannst du die Beliebtheit deiner Webseite bewerten.

Du kannst sehen, welche Unterseiten die meisten Aufrufe erhalten und welche die Aufmerksamkeit der Benutzer am längsten halten. Diese Erkenntnisse sagen dir, auf welche Art von Inhalten du dich in Zukunft konzentrieren solltest. Sie zeigen dir auch, ob du einige bestehende Seiten verbessern oder sogar löschen musst.

Conversion-Dashboard

Das letzte der wichtigsten Analytics-Dashboards ist das Conversion-Dashboard. Dieser Teil der Plattform zeigt, wie Besucher bei der Nutzung deiner Website “konvertieren”. Das heißt, wie oft sie die von dir gewünschten Aktionen auf deiner Website ausführen. Als solches ist dieses Dashboard mit den Zielen verknüpft, die du zuvor eingerichtet hast.

“Zielvorhaben” ist der Hauptabschnitt dieses Dashboards. Hier findest du Berichte in Umsetzungen für die verschiedenen Ziele, die du eventuell konfiguriert hast. Der Übersichtsbericht zeigt dir standardmäßig die Gesamtzahl der Zielumsetzungen für deine Seite sowie deren Aufteilung auf die verschiedenen Ziele.

Du kannst den Übersichtsbericht auch bearbeiten, um dich auf eines deiner Ziele zu konzentrieren, und zwar über das unten gezeigte Dropdown-Menü:

Zielauswahl

Praktischer Tipp: Verfolge deine Rivalen

Die Verwendung der oben beschriebenen Dashboards kann dir helfen, viele Aspekte deiner Website gut in den Griff zu bekommen. Es kann dir helfen, deine Inhalte intelligenter zu gestalten und dein Marketing zu verbessern. Für beide Aspekte lohnt sich auch die Auswertung dieser Daten von deinen Konkurrenten.

Genau das kannst du mit einer umfangreichen Traffic-Analyse erreichen. Mit dieser Analyse kannst du Metriken für die Websites deiner Konkurrenten anzeigen und sie verfolgen lassen. Viele davon ähneln den Metriken, die du mit Google Analytics für deine eigene Website messen kannst. Für eine erstklassige Wettbewerbsanalyse bietet unsere Analyse eine breite Palette an kostbaren Informationen – sowohl über deine engsten Konkurrenten als auch über deine Nische im Allgemeinen.

Unsere Top Pages-Analyse ist hierfür besonders nützlich. Sie hilft dir, dich mit der Leistung der verschiedenen Bereiche der Website eines Konkurrenten vertraut zu machen. So kannst du die einzigartigen Besuche sehen, die jede Unterseite erhält, wodurch du viele nützliche Einblicke gewinnen kannst. Gleichzeitig zeigt sie dir, wie dein Inhalt im Vergleich dazu abschneidet.

Mit unserer Market-Analyse können wir zum anderen das Marktpotential ermitteln. Sie zeigt dir, wer deine Konkurrenten sind, und liefert dir auch allgemeinere Einzelheiten über die Nische. Du kannst zum Beispiel sehen, wie sich die Saisonabhängigkeit auf deine Branche auswirkt. Du kannst auch untersuchen, welche Marketingkanäle für deinen Markt am relevantesten sind.

Andere Bereiche des Instruments sind ebenso hilfreich. Du kannst herausfinden, wie stark sich das Publikum deiner Website und das deiner Konkurrenten überschneidet. Du kannst dir sogar einen detaillierten Überblick darüber verschaffen, woher der Traffic eines Konkurrenten kommt. Neben dem, was Google Analytics dir über deine Website sagt, können diese Details dir wirklich helfen, dein Unternehmen voranzubringen.

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Der Leitfaden für Einsteiger - Thumbnail-02

Fazit

Jetzt kannst du mit der Verfolgung deiner Website-Daten mit Google Analytics beginnen. Du weißt, worum es bei der Plattform geht und wie du sie einrichten kannst. Du solltest auch eine gute Vorstellung von den verschiedenen Möglichkeiten haben, wie du sie für deine Website nutzen kannst. Von der Optimierung von Marketingkampagnen bis hin zur Verbesserung des Website-Contents kann dir Analytics in vielen verschiedenen Bereichen helfen.

Was die Plattform so nützlich macht, sind die gelieferten greifbaren Daten. Du kannst Daten über deine Website und deine Benutzer erhalten. Diese Daten liefern dir konkrete Erkenntnisse, die du für die Weiterentwicklung deines Unternehmens nutzen kannst. Jetzt, da du mit Google Analytics auf dem Laufenden bist, stehen dir diese Erkenntnisse zur Verfügung.

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