AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER SYNTICO GMBH

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Anwendung auf alle rechtlichen Beziehungen zwischen der Syntico GmbH (nachfolgend nur noch als Syntico und / oder Auftragnehmer bezeichnet) und Geschäfts-Kunden von Syntico (nachstehend nur noch als Auftraggeber und / oder Kunde bezeichnet), welche Leistungen von Syntico in Anspruch nehmen.
Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen unterteilen sich in einen allgemeinen und in verschiedene besondere Teile. Es wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich der jeweilige Regelungsgegenstand aus den verschiedenen Teilen dieser AGB – allgemeiner und/oder besonderer Teil – zusammensetzen kann, entsprechend des Umfanges der vereinbarten und zu erbringenden Leistung. Für alle Vertragsverhältnisse gelten der allgemeine Teil dieser AGB sowie derjenige besondere Teil, in welchem Leistungen von Syntico erbracht werden. Sind in dem jeweiligen besonderen Teil Bestimmungen vorgesehen, welche auch im allgemeinen Teil geregelt sind, so hat der besondere Teil Vorrang.

I. GRUNDSÄTZLICHES FÜR ALLE VERTRÄGE / ALLGEMENER TEIL

§ 1. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN / ANWENDUNGSBEREICH

1. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend nur noch als AGB bezeichnet) regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen Syntico und den Kunden von Syntico, welche Leistungen von Syntico in Anspruch nehmen. Syntico wird nur gegenüber Geschäfts-Kunden/Unternehmen tätig.

2. Diese AGB gelten für alle, auch zukünftigen, geschäftlichen Handlungen und Beziehungen zwischen Syntico und dem Kunden, welche im Zusammenhang mit Leistungen und/oder Lieferungen von Syntico stehen. Syntico erbringt alle Leistungen ausschließlich auf der Grundlage dieser AGB. Es gilt die zum Zeitpunkt der Vornahme der geschäftlichen Handlung gültige Fassung (der AGB), soweit sie nicht durch andere Vereinbarungen abgeändert worden ist.

3. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Kunde von diesen abweichende Bedingungen verwendet oder in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden Leistungen an diesen erbracht werden. Abweichende, ergänzende oder entgegenstehende AGB des Kunden werden mithin selbst bei Kenntnis nicht Vertragsbestandteil, mit Ausnahme, dass eine schriftliche Zustimmung von Syntico im Hinblick auf die Geltung vorliegt. Diese AGB erlangen Geltung nur gegenüber Unternehmern i.S.v. § 14 BGB. Unter Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft zu verstehen, die beim Abschluss des Vertrages in Ausübung einer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Mit Annahme eines Angebotes durch den Kunden sichert dieser zu, Unternehmer zu sein und den Vertrag in seiner Eigenschaft als Unternehmer abzuschließen.

4. Die Bestimmungen „Grundsätzliches für alle Verträge“ finden Anwendung, wenn die besonderen Bestimmungen von diesen Bestimmungen nicht abweichen und/oder eine ergänzende oder konkretisierende Regelung getroffen wird.

§ 2. VERTRAGSABSCHLUSS / VERTRAGSINHALT / DRITTERFÜLLUNG

1. Das Offerieren von Leistungen auf der Webseite von Syntico sowie sämtlichen Unterseiten und Internetauftritten stellt kein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrages dar. Syntico übersendet dem Kunden ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages. Mit Übersendung des gegengezeichneten Angebotes oder ausdrücklicher Erklärung zum Abschluss des Vertragsverhältnisses nimmt der Kunde dieses Angebot an. Syntico behält sich das Recht vor, bei abweichender Annahme eines durch Syntico unterbreiteten Angebotes, diese abzulehnen. Syntico ist an ihr verbindliches Angebot in der übersandten Form für die Dauer des im Angebot angegebenen Annahmezeitraumes gebunden. Mit Ablauf dieses Zeitraumes / Datums erlischt das Angebot von Syntico, ohne dass es einer gesonderten Mitteilung bedarf. Ist ein solcher Annahmezeitraum nicht angegeben, so ist Syntico 2 Wochen nach Abgabe des Angebotes an dieses gebunden. Ein Vertrag kommt auch dann zustande, wenn der Kunde aufgrund eines Angebotes von
Syntico Leistungen von Syntico in Anspruch nimmt. Die Erklärung von Angebot und / oder Annahme kann sowohl in elektronischer als auch in schriftlicher Form erfolgen. Eine rechtsverbindliche Erklärung kann auch per E-Mail oder per Fax erfolgen.

2. Gegenstand und Inhalt des Vertrages sowie der entsprechende Leistungsumfang ergibt sich aus diesen AGB sowie dem zugrunde liegenden Angebot. Syntico behält sich jegliche Rechte, insbesondere das Eigentums-, Verwertungs-, Vervielfältigungs- und Urheberrecht an sämtlichen Unterlagen, insbesondere Kostenvoranschlägen, Zeichnungen und Angebotsunterlagen sowie Designvorschlägen, vor. Es ist dem Kunden untersagt, diese Unterlagen Dritten zugänglich zu machen, wenn hierzu vorab kein entsprechendes Vertragsverhältnis zustande gekommen ist. Syntico ist berechtigt, sich Dritter zur Erfüllung der sich aus dem Vertrag mit dem Kunden ergebenden Rechte und Pflichten zu bedienen

§ 3. VERGÜTUNG / ABSCHLAGSZAHLUNG / VORAUSZAHLUNG / EIGENTUM / VERFÜGUNGSBEFUGNIS

1. Die Vergütung richtet sich nach den in den Vertragsunterlagen und übersandten Vergütungsregelungen vereinbarten Preisen. Eine Individualvereinbarung, ggf. im zugrunde liegenden Angebot, geht den Regelungen dieser Ziffer vor. Syntico ist berechtigt, Vorauszahlungen und/oder Abschlagszahlungen in angemessenem Umfang zu verlangen, wenn diesbezüglich keine anderweitige Regelung getroffen worden ist. Höhe, Zeitpunkt und Umfang der Abschlagszahlung und/oder der Vorauszahlung sowie weitere diesbezügliche Faktoren ergeben sich grundsätzlich aus der zwischen Syntico und dem Kunden getroffenen Vereinbarung.

2. Es wird klargestellt, dass der Kunde von Syntico weder Eigentum noch Verfügungsbefugnis, entsprechende den sich aus diesen AGB ergebenden Rechtevereinbarungen, erhält, insofern die Kunden seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Ausreichend ist eine Rechnungslegung in elektronischer Form. Bei Verzug der vereinbarten Vergütung, Abschlagszahlung und/oder Vorauszahlung ist Syntico berechtigt, das Zurückbehaltungsrecht im Hinblick auf sämtliche zukünftig zu erbringenden Leistungen auszuüben.

3. Befindet sich der Kunde mit der Zahlung einer abrechenbaren Leistung und / oder Teilleistung in Verzug und stellt Syntico daraufhin ihre Leistung ein und erfolgt die Zahlung der Leistung und / oder Teilleistung verspätetet, so ist Syntico berechtigt, dem Kunden gegenüber einen neuen Leistungszeitraum zu benennen, insofern Syntico die Leistung durch den nicht verschuldeten Zeitverzug nicht nach dem ursprünglich vorgesehenen Zeitplan erbringen kann. Die Parteien stimmen sich in diesem Fall miteinander ab.

4. Anfallende Spesen und Fixkosten, insbesondere Flug-, Fahrt und Übernachtungskosten sind vom Kunden zu tragen und werden im Angebot nicht separat ausgewiesen. Für dann Fall, dass der Einzug der Forderung durch ein Verschulden des Kunden nicht erfolgen kann oder rückabgewickelt wird und hierdurch Syntico Kosten entstehen, so ist der Kunde verpflichtet, Syntico die entstandenen Kosten innerhalb von 3 Werktagen nach Anzeige der Kosten zu erstatten.

§ 4. LEISTUNGSZEIT / FERTIGSTELLUNG / RÜCKTRITT / ABNAHME

1. Der Leistungs- und Fertigstellungszeitraum richtet sich nach den abgestimmten Vereinbarungen zwischen Syntico und dem Kunden. Liegt eine solche Vereinbarung nicht vor und ergibt sich aus den nachstehenden Bestimmungen keine anderweitige Regelung, so bestimmt sich die Leistungszeit und der Fertigstellungszeitpunkt nach der branchenüblichen Entwicklungszeit. Wird ein Leistungszeitraum / Umsetzungszeitraum vereinbart, so gilt dies als Schätzung und ist bei Bedarf um weitere 4 Wochen zu verlängern.

2. Insofern ein nicht rechtzeitiger Zugang sämtlicher vom Kunden bereitzustellenden Unterlagen sowie für die Erfüllung des Vertrages notwendigen Dokumente erfolgt, so verlängert sich der vereinbarte Leistungszeitraum in angemessenem Verhältnis. Dies gilt auch im Hinblick auf Verzögerungen, welche der Kunde zu vertreten hat und/oder bei Nichteinhaltung der dem Kunden obliegenden vertraglichen Verpflichtungen. Der Leistungs- und/oder Fertigstellungszeitraum verlängert sich insbesondere dann um einen angemessenen Zeitraum, wenn die Nichteinhaltung der Fristen auf höhere Gewalt und/oder das Verhalten Dritter zurückzuführen ist, welches weder vom Kunden noch von Syntico zu vertreten ist und von Syntico auch bei Einhaltung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt nicht hätte verhindert werden können. In diesem Fall wird der Kunde umgehend informiert und ein neuer Leistungs- und/oder
Fertigstellungszeitraum abgestimmt. Verlängern sich die vorab benannten Zeiträume aus vorgenannten Gründen, so kann der Kunde hieraus keine Schadensersatzansprüche aufgrund Verzuges und/oder unterbliebener Leistung geltend machen.

3. Der Kunde ist zur Erklärung über die Abnahme verpflichtet. Nach Fertigstellung der jeweils beauftragten Leistung kann Syntico den Kunden zur Erklärung über die Abnahme auffordern. In diesem Fall muss die Abnahmeerklärung oder die Mitteilung über einen Mangel innerhalb von 7 Tagen erfolgen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Abnahme als erfolgt.

§ 5. EIGENTUMSVORBEHALT / ZURÜCKBEHALTUNGSRECHT

Leistungen von Syntico bleiben bis zur Erfüllung sämtlicher Ansprüche von Syntico, welche gegenüber dem Kunden aus der Geschäftsbeziehung bestehen, Eigentum von Syntico. Bei Verzug der vereinbarten Vergütung, Abschlagszahlung, Vorauszahlung und/oder anderweitig durch den Kunden zu erbringenden vertragsrelevanten Leistungen ist Syntico berechtigt, das Zurückbehaltungsrecht im Hinblick auf sämtliche zukünftig zu erbringenden Leistungen auszuüben. In diesem Fall besteht kein Recht zur Nutzung der bereits erbrachten und nicht vergüteten Leistungen.

§ 6. UNTERSUCHUNGS- UND RÜGEPFLICHT / ABNAHMEPFLICHT

Der Kunde unterliegt der Untersuchungs- und Rügepflicht i.S.v. § 377 HGB. Der Kunde hat die Leistungen und / oder Teilleistungen von Syntico unverzüglich nach Ablieferung und / oder Bereitstellung der Leistungen durch Syntico zu untersuchen, soweit dies nach ordnungsgemäßem Geschäftsgang tunlich ist. Zeigt sich hierbei ein Mangel, ist dieser Syntico unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt der Kunde diese Anzeige, so gilt die zur Verfügung gestellte Leistung und / oder die übersandte Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Zeigt sich später ein solcher Mangel, so muss die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung erfolgen. Anderenfalls gilt die Leistung auch in Ansehung dieses Mangels als genehmigt. Dies erlangt nur dann keine Gültigkeit, wenn Syntico den Kunden arglistig täuscht. Eine Annahmeverweigerung des Kunden wegen unerheblicher Mängel ist unzulässig. Die Untersuchung der Ware/Leistung erfolgt unverzüglich, wenn ein Zeitraum von 7 Tagen ab Lieferung der Ware und/oder Zurverfügungstellung der Leistung (auch Teilleistungen) nicht überschritten wird. Die Mängelanzeige kann in elektronischer Form erfolgen.

§ 7. GEWÄHRLEISTUNG / RECHTEEINRÄUMUNG / RECHTEÜBERTRAGUNG

Insofern nachstehend nichts Gegenteiliges geregelt ist, gelten im Hinblick auf die Sachmängelhaftung und die Gewährleistung die gesetzlichen Vorschriften. Gewährleistungsansprüche des Kunden verjähren innerhalb von einem Jahr nach Abnahme oder Bereitstellung der Leistungen durch Syntico. Im Übrigen gelten die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen. Die Verjährungsfrist beginnt auch dann zu laufen, wenn der Kunde die Abnahme der Leistung rechtsgrundlos verweigert. Die Abnahme darf nicht verweigert werden, wenn es sich lediglich um einen unerheblichen Mangel handelt. Die übrigen gesetzlichen Bestimmungen bleiben hiervon unberührt. Insofern sich aus einer Individualabrede oder dem besonderen Teil keine anderweitige Regelung ergibt, überträgt Syntico an den sich aus dem Auftrag ergebenen Leistungen ein nicht ausschließliches einfaches Nutzungsrecht. Weitere Rechte werden nicht übertragen.

§ 8. SACHMÄNGELHAFTUNG / GEWÄHRLEISTUNG/ SCHADENSERSATZANSPRÜCHE / HAFTUNGSAUSSCHLUSS

1. Mängelansprüche des Kunden bestehen im Übrigen nur dann, wenn der Kunde seinen vertraglichen Untersuchungs- und Rügeverpflichtungen gem. Ziffer 6 dieser AGB nachgekommen ist und es sich in diesem Fall um einen offenen/sichtbaren Mangel handelt. Ferner sind Mängelrügen schriftlich anzuzeigen. Der Kunde ist verpflichtet, Syntico ungefragt sämtliche Informationen zur Verfügung zu stellen, welche zur Vertragserfüllung durch Syntico benötigt werden. Stellt der Kunde nicht sämtliche notwendigen Unterlagen zur Verfügung, so geht dies zu seinen Lasten. Eine Gewährleistungspflicht sowie eine Verpflichtung zum Schadensersatz ist insbesondere dann nicht gegeben, wenn Schäden oder anderweitige Störungen an Geräten, Leistungen oder ähnlichen Gegenständen entstehen, welche auf eine unsachgemäße Behandlung, eine fehlerhafte Bedienung und/oder zweckentfremdete Verwendung zurückzuführen sind. Eine Funktionsfähigkeit im Hinblick auf vom Kunden eingesetzte Schnittstellen kann nicht gewährleistet werden, es sei denn, dass eine entsprechende Individualabrede getroffen wird.

2. Weitergehende Schadensersatzansprüche, als die in diesem Vertrag geregelten Ansprüche, in etwa wegen verzögerter Leistungserbringung und/oder Verletzung einer vertraglichen Verpflichtung sind ausgeschlossen, es sei denn, dass diese auf Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, arglistiges Verschweigen oder wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder Gesundheit zurückzuführen sind. Vorstehender Haftungsausschluss gilt ferner nicht, wenn nach den Regeln des Produkthaftungsgesetzes gehaftet wird, eine wesentliche Vertragspflicht verletzt wird und/oder eine übernommene Garantie nicht eingehalten wird. Die in dieser Ziffer benannten Ausschlüsse möglicher Schadensersatzansprüche beziehen sich auch auf jegliches Verhalten von Erfüllungsgehilfen und Mitarbeitern von Syntico.

3. Im Fall leichter Fahrlässigkeit ist eine Haftung von Syntico und/oder ihrer Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter bei Vermögensschäden hinsichtlich mittelbarer Schäden, insbesondere Mangelfolgeschäden, unvorhersehbarer Schäden oder untypischer Schäden ausgeschlossen. Syntico haftet nicht für Unmöglichkeit der Lieferung oder für Lieferverzögerungen, wenn diese durch höhere Gewalt oder sonstige, zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht vorhersehbare Ereignisse, z.B. Betriebsstörungen aller Art, Transportverzögerungen, Streiks, verursacht worden sind, die Syntico nicht zu vertreten hat. Die Lieferfrist verlängert sich entsprechend der Dauer derartiger Maßnahmen und Hindernisse. Syntico wird Beginn und Ende der Hindernisse, insofern ihr dies möglich ist, umgehend anzeigen.

4. Syntico gewährt eine ordnungsgemäße Funktionsweise der übermittelten Leistungen, jedoch nicht den mit der Leistung verfolgten Zweck und / oder wirtschaftlichen Erfolg. Greift der Kunde in die Leistung von Syntico eigenständig ein und / oder beauftragt er einen Dritten, welcher in die Leistung von Syntico eingreift, so haftet Syntico nicht für hieraus entstehende Mängel und / oder Schäden. Bzgl. vom Kunden gelieferter Inhalte, insbesondere von Texten, Videos und Bildern, übernimmt der Kunde die vollumfängliche Haftung und stellt die Agentur vor Ansprüchen Dritter frei. Der Kunde sichert zu, an diesen Inhalten das vollumfängliche und uneingeschränkte Urheber- und Nutzungsrecht inne zu haben und dass keine Rechte Dritter bestehen.

§ 9. SCHLUSSBESTIMMUNGEN / GERICHTSSTANDSVEREINBARUNG / KENNZEICHNUNG

1. Auf die Geschäftsbeziehungen zwischen Syntico und dem Kunden findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die Vertragssprache ist deutsch. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis zwischen Syntico und dem Kunden ist der Sitz von Syntico.

2. Syntico ist berechtigt, unentgeltlich, bezüglich für den Kunden erbrachten Leistungen, auf die Tätigkeit von Syntico hinzuweisen und die erbrachten Leistungen als Referenzen aufzuführen und/oder zu bewerben. Der Kunde ist verpflichtet, insofern eine Homepage erstellt oder bearbeitet wird, Syntico im Impressum als ausführende Auftragnehmerin aufzuführen.

3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder auf Grund vertraglicher Vereinbarung abgeändert werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dieser AGB, es sei denn, dass das Festhalten am Vertrag eine unzumutbare Härte für eine Partei darstellen würde.

II. BESONDERE BESTIMMUNGEN IM HINBLICK AUF WEBSITEGESTALTUNG / WEBSITEERSTELLUNG / WEBDESIGN

§ 1. VERTRAGSGEGENSTAND

Gegenstand dieser besonderen Bestimmungen ist die Erbringung von Webdesignleistungen und die Erstellung von Websites durch Syntico. Dies betrifft die Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung von Internetseiten (nachstehend nur noch als Website bezeichnet). Der konkrete Leistungsumfang wird durch die zwischen den Parteien getroffene Leistungsbeschreibung sowie diese AGB abschließend festgelegt.

§ 2. PROJEKTMANAGEMENT

Der Tätigkeitsbereich des Projektmanagements ist als Dienstleistung zu qualifizieren und als Vertragsbestandteil explizit zu vereinbaren. Sollte diese Vereinbarung nicht erfolgen, wird diese Leistung auch nicht geschuldet. Das Projektmanagement dient der Beratung und Begleitung im Hinblick auf Maßnahmen bzgl. der Websitegestaltung / Websiteumsetzung. Es gelten die vereinbarten Stundensätze von Syntico.

§ 3. WEBSITE-KONZEPTION / SEO

1. Die Website-Konzeption bezieht sich auf die Erarbeitung und Umsetzung eines Konzeptes und betrifft insbesondere die Erarbeitung einer mit dem Kunden abgestimmten Inhaltsarchitektur nebst entsprechendem Navigationskonzept. Der Tätigkeitsbereich der Website-Konzeption ist als Vertragsbestandteil explizit zu vereinbaren. Sollte diese Vereinbarung nicht erfolgen, wird diese Leistung auch nicht geschuldet. Syntico unterbreitet dem Kunden einen Vorschlag bzgl. der Inhaltsarchitektur. Der Kunde hat das einmalige Recht, Verbesserungsvorschläge bzgl. der Inhaltsarchitektur zu erbringen. Für den Fall, dass der Kunde innerhalb von 7 Tagen nach Übersendung des Navigationskonzeptes keine Anmerkungen tätigt, gilt dieses Konzept als genehmigt. Sollte im Nachgang weiterer diesbezüglicher Bearbeitungsaufwand erforderlich werden, so wird der Mehraufwand anhand des üblichen Stundensatzes von Syntico vergütet.

2. Für den Fall, dass SEO-Tätigkeiten vereinbart werden, so wird ausdrücklich klargestellt, dass Syntico nicht den Eintritt eines konkreten Erfolges, in etwa in Form eines speziellen Rankings, schuldet. Es handelt sich insofern um Dienstleistungen. Die Arbeiten von Syntico beziehen sich auf eine suchmaschinenoptimierte Programmierung und Gestaltung der jeweiligen Website. Für das Erzeugen des Contents ist ausschließlich der Kunde zuständig, es sei denn, dass die Parteien Gegenteiliges vereinbaren.

§ 4. TEXTERSTELLUNG / TEXTINTEGRATION

Die Texterstellung nebst entsprechender Zuarbeit ist Aufgabe des Kunden. Auf Anfrage kann die Texterstellung von Syntico übernommen werden, insofern dies möglich ist. Dies bedarf einer Individualabrede. Die Integration der Texte ist Aufgabe von Syntico, es sei denn, dass dies anderweitig vereinbart wird.

§ 5. ERSTELLUNG SCREEN-DESIGN / WEB-ENTWICKLUNG

1. Syntico stellt dem Kunden drei Entwürfe bzgl. des Screendesigns für die Startseite zur Verfügung. Der Kunde kann seine Vorstellungen hierzu vorab äußern. Mit Erhalt dieser Entwürfe zum Screendesign für die Startseite trifft der Kunde seine Auswahl, welches Screendesign umgesetzt werden soll. Weitergehende Korrekturschleifen stehen dem Kunden nicht zu. Sollte dies dennoch gewünscht sein, bedarf dies einer individuellen preislichen Vereinbarung. Dem Kunden steht es nicht zu, den Entwurf eigenständig oder durch Dritte weiterbearbeiten zu lassen.

2. Durch die Web-Entwicklung erhält der Kunde die technische Umsetzung aus der Erstellung des Screendesigns. Der Kunde erhält die Integration eines Content-Management-Systems (CMS) ausdrücklich nur, wenn dies vereinbart wird. Sowohl bei der Integration einer statischen Programmierung als auch bei der Integration eines CMS, hat der Kunde die notwendigen Anforderungen eigenständig zu erfüllen. Syntico hat nicht die Pflicht zu prüfen, ob diese Anforderungen durch den Kunden gewahrt werden. Erweiterungen und Plugins werden nicht von Syntico geschuldet.

§ 6. CONTENT-INTEGRATION / ONPAGE-SEO

Es werden nur Inhalte integriert, wenn Syntico hierzu beauftragt worden ist. Rechteverletzungen durch den Kunden sowie entstehende Schäden aufgrund der Tatsache, dass der Kunde die Texte nicht fristgerecht liefert, gehen nicht zu Lasten von Syntico. Syntico wird von diesbezüglichen Ansprüchen Dritter freigestellt. Der Kunde sichert zu, dass an sämtlichen übermittelten Dokumenten ein vollumfängliches Urheber- sowie Nutzungsrecht besteht. Syntico schuldet im Hinblick auf die Onpage-SEO-Maßnahmen keinen konkreten Erfolg, insbesondere im Hinblick auf das Ranking bei Suchmaschinen.

§ 7. VERGÜTUNGSREGELUNG

Insofern keine anderweitigen Vereinbarungen getroffen worden sind, rechnet Syntico wie folgt ab: Mit Entscheidung für ein spezielles Screendesign werden 25 % der vereinbarten Vergütung zur Zahlung fällig. Dies bedingt eine Rechnungslegung. Sollte es sich im vorstehenden Fall um ein Auftragsvolumen von mindestens 1.500 € netto handeln, so ist dieser Betrag bereits vorab zu entrichten. Weitere 25 % der vereinbarten Vergütung werden mit Durchführung der Ersteinrichtung, der Installation sowie der groben Vorkonfiguration zur Zahlung fällig. Dies bedingt einer Rechnungslegung. Die restlichen 50 % werden mit Abschluss der Arbeiten zur Zahlung fällig und bedingen einer Rechnungslegung.

III. BESONDERE BESTIMMUNGEN – GRAFIKDESIGN / VIDEODESIGN / CGI

Syntico bietet Leistungen aus dem Bereich Grafikdesign an, welche konkret zu beauftragen sind. Hiervon umfasst die die Bearbeitung und / oder Optimierung und / oder Erstellung von 3D-Rendering-Grafiken und / oder entsprechenden MockUps. Die Einzelheiten bzgl. dieser Leistung ergeben sich aus dem Angebot und sind individuell abzustimmen. Syntico bietet Leistungen aus dem Bereich Videodesign an, welche konkret zu beauftragen sind. Hiervon umfasst ist das Schneiden und / oder das Optimieren und / oder das Bearbeiten und rendern von vom Kunden zur Verfügung gestellten Bewegt-Bildaufnahmen. Die Einzelheiten bzgl. dieser Leistung ergeben sich aus dem Angebot und sind individuell abzustimmen. Syntico bietet Leistungen aus dem Bereich Computer Generated Imagery (CGI) an, welche konkret zu beauftragen sind. Hiervon umfasst sind unter anderem Animationen, Special Effects sowie 3D-Visualisierungen. Die Einzelheiten bzgl. dieser Leistung ergeben sich aus dem Angebot und sind individuell abzustimmen.

IV. BESONDERE BESTIMMUNGEN – MIETWEBSEITE

§ 1. GELTUNGSBEREICH / LEISTUNGSUMFANG

1. Gegenstand dieses Vertrages ist die Bereitstellung einer Webpräsenz, einem oder mehrerer E-Mail-Postfächer und dem dazugehörigen Speicherpaltz für die jeweiligen Postfächer durch Syntico, die Anbindung der Kundenwebsite an das Internet sowie je nach gewähltem Leistungspaket die Registrierung und Konnektierung einer oder mehrere Domains. Die Einzelheiten sind individuell zu vereinbaren.

2. Syntico überlässt dem Kunden eine personalisierte Webseite für Werbezwecke ohne adminstrativen Zugriff sowie E-Mailpostfächer auf einem Server zur Nutzung, der zur Speicherung der übermittelten Inhalte geeignet ist. Hierfür kann der Kunde aus vorgeschlagenen Designs frei wählen. Vertragsgegenstand ist je nach gewähltem Paket zusätzlich die Anbindung der Kundenwebsite an das Internet sowie das Registrieren und Konnektieren einer oder mehrerer Domains.

3. Der jeweilige Leistungsumfang richtet sich nach den jeweils gewählten Leistungs-Paketen. Die technischen Spezifikationen und Leistungen sind auf der Website in den Leistungsbeschreibungen des jeweiligen Produktes detailliert dargestellt.

§ 2. Domainregistrierung

1. Bei der Verschaffung und Pflege von Domains ist Syntico im Verhältnis zwischen Kunden und dem jeweiligen Registrar lediglich als Vermittler tätig. Im Rahmen der Domainregistrierung gelten die jeweiligen Bedingungen des Registrars für die Registrierung und Verwaltung von Top Level Domains sowie der entsprechenden Sub Level Domains. Syntico hat auf die Domain-Vergabe keinen Einfluss und kann keine Gewähr dafür übernehmen, dass die für den Kunden beantragten Domains zugeteilt werden können oder frei von Rechten Dritter ist. Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter wie Namensrechte oder Markenrechte verletzt.

2. Bei der Verschaffung von SSL- und anderen Zertifikaten (nachfolgend gemeinsam als “Zertifikate” bezeichnet) wird der Syntico im
Verhältnis zwischen dem Kunden und der jeweiligen Zertifizierungsstelle lediglich als Vermittler tätig. Jede dieser Zertifizierungsstellen hat eigene Bedingungen für die Vergabe von Zertifikaten. Ergänzend gelten daher die Vertragsbedingungen der jeweiligen Zertifizierungsstelle. Diese sind Bestandteil des Vertrages.

3. Bei jeder Bestellung eines Zertifikats wird ein eigener Vertrag über dessen Beantragung geschlossen. Der Vertrag kommt mit der Beantragung des Zertifikats bei der Zertifizierungsstelle zustande. Die Dauer des Vertrags entspricht der gewählten Laufzeit des Zertifikats und endet danach automatisch. Der Kunde ist verpflichtet, für die Richtigkeit der für die Ausstellung des Zertifikats benötigten Daten zu sorgen. Der Kunde ist verpflichtet sicherzustellen, dass das Zertifikat bestimmungsgemäß und nicht missbräuchlich verwendet wird. Die Zertifizierungsstelle und Syntico sind berechtigt, das Zertifikat zu sperren, wenn der begründete Verdacht auf Missbrauch des Zertifikats besteht oder der Kunde bei der Beauftragung des Zertifikats gegenüber Syntico unrichtige Angaben gemacht hat.

§ 3. Laufzeit des Vertrages / Kündigung

1. Die Laufzeit des Vertrages richtet sich nach der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung des jeweils gewählten Paketes auf der Website von Syntico. Soweit in der Leistungsbeschreibung keine anderweitigen Vereinbarungen getroffen werden, beträgt die Mindestvertragslaufzeit 24 Monate. Der Vertrag verlängert sich jeweils um 12 Monate, wenn er nicht innerhlab von 3 Monaten vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit oder des jeweiligen Verlängerungszeitraumes gelkündigt wird. Das Kündigungsrecht aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt. Ein wichtiger Grund kann insbesondere auch dann vorliegen, wenn der Kunde die unter § 5 benannten Pflichten schuldhaft verletzt. Ein wichtiger Grund liegt für Syntico zudem vor, wenn:

a) der Kunde für zwei aufeinanderfolgende Monate mit der Entrichtung der Vergütung oder eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung oder für einen länger als zwei Monate dauernden Zeitraum mit einem Betrag, der mindestens einem zweimonatlichen Entgelt entspricht, in Verzug gerät oder

b) der Kunde vorsätzlich hinsichtlich der von ihm zum Zwecke seiner Registrierung mitgeteilten Kundendaten falsche Angaben tätigt oder

c) wenn über das Vermögen des Kunden ein Insolvenzverfahren beantragt, eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird. 2. Die Kündigung muss im Falle einer Domainregistrierung die Angabe enthalten, ob eine Löschung der Domain sofort oder zum Ende der Vertragslaufzeit oder eine Freigabe der Domain zum Providerwechsel erfolgen soll. Bei einem Providerwechsel hat der Kunde ab dem Tag der Kündigung 30 Tage Zeit den Providerwechsel durchzuführen. Sollte der Providerwechsel (Transfer) innerhalb dieser Zeit nicht vollständig abgeschlossen sein, so wird die Freigabe zum Providerwechsel der Domain(s) wieder aufgehoben. Die vertraglichen Abrechnungszeiträume laufen ungekündigt weiter. 3. Im Falle des Providerwechsels steht Syntico ein Zurückbehaltungsrecht im Hinblick auf die Freigabeerklärung gegenüber dem neuen Provider zu, soweit der Kunde die vertragsgemäß geschuldete und fällige Vergütung noch nicht oder nicht vollständig erbracht hat.

§ 4. Vergütung

Syntico stellt ihre Leistung je nach gewähltem Leistungspaket in Rechnung. Die Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug zur Zahlung fällig. Rechnungen werden dem Kunden spätestens 14 Tage vor Fälligkeit an die von ihm angegebene E-Mail-Adresse zugeschickt und in seinem persönlichen Kundenbereich bereitgestellt, den er jederzeit unter www.syntico.de mit seinem persönlichen Kunden-Login/Passwort aufrufen kann.

§ 5. Pflichten des Kunden

1. Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass die bei der Anmeldung angegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Der Kunde hat Syntico unverzüglich über Änderungen der Anmeldedaten zu unterrichten. Der Kunde verpflichtet sich, die überlassene Webseite nicht zur Verbreitung rechtswidriger Inhalte zu verwenden. Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass seine Website den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Die betrifft insbesondere die gesetzliche Pflicht zur Anbieterkennzeichnung (Impressum). Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass die beantragte Domain keine Rechte Dritter verletzt. Eine Prüfungspflicht von Syntico hierfür besteht nicht.

2. Der Kunde versichert, dass er keine Inhalte auf dem vertragsgegenständlichen Speicherplatz speichern und in das Internet einstellen wird, deren Bereitstellung, Veröffentlichung oder Nutzung gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstößt. Dies betrifft insbesondere folgende Daten, wobei die Aufzählung nicht abschließend ist: Daten mit pornographischen oder jugendgefährdenden Inhalten; Daten mit volksverhetzenden Inhalten oder Inhalten verfassungsfeindlicher Organisationen; Daten, deren Verwertung und öffentliche Wiedergabe Urheberrechte, Leistungsschutzrechte oder gewerbliche Schutzrechte (Patente, Marken, Geschmacks- und Gebrauchsmuster) verletzen; Daten, die das Recht Dritter am eigenen Bild, Namens- oder Persönlichkeitsrechte verletzen und / oder ausführbare Programme, die Viren oder Trojaner enthalten.

3. Der Kunde verpflichtet sich weiterhin, keine Domains oder Inhalte zum Abruf anzubieten, die rechtspopulistische, extremistischer (insbesondere rechtsextremistischer) Natur sind oder pornographische, kommerziell erotische, gewalttätige, gewaltverherrlichende, rassistische, diskriminierende, jugendgefährdende oder volksverhetzende Inhalte darstellen, noch Domains oder Inhalte, die zu Straftaten aufrufen oder Anleitungen hierfür darstellen. Dies gilt auch, wenn solche Inhalte durch Hyperlinks oder sonstige Verbindungen, die der Kunde auf Seiten Dritter setzt, zugänglich gemacht werden. Es ist den Kunden ausdrücklich untersagt, die durch den Anbieter zur Verfügung gestellten Server zur Versendung unaufgeforderte Werbe-E-Mails (Spam-Mails) oder zum Betrieb von Tauschbörsen oder Filesharing-Netzwerken zu nutzen.

4. Der Kunde erhält zur Pflege seines Angebotes eine Nutzerkennung und ein Passwort. Er ist verpflichtet, dieses vertraulich zu behandeln. Der Kunde ist nur dann berechtigt, den vertragsgegenständlichen Speicherplatz einem Dritten zu überlassen, wenn Syntico einer solchen Nutzungsüberlassung an Dritte in Textform zugestimmt hat. Dies gilt unabhängig davon, ob die Nutzungsüberlassung teilweise oder vollständig, entgeltlich oder unentgeltlich geschehen soll. Der Kunde sorgt für eine regelmäßige Sicherung seiner auf dem Server hinterlegten Inhalte. Eine Pflicht zur regelmäßigen Sicherung der Inhalte seitens Syntico besteht ohne gesonderte vertragliche Vereinbarung nicht.

Stand: 26.09.2019

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Webhosting & Webspace

Syntico GmbH
Meußlitzer Straße 43
01259 Dresden
(nachfolgend Anbieter genannt)

§ 1. Geltungsbereich

(1) Gegenstand dieses Vertrages ist die Bereitstellung von Webspace durch den Anbieter, die Anbindung der Kundenwebsite an das Internet sowie je nach gewähltem Leistungspaket die Registrierung und Konnektierung einer oder mehrere Domains.

(2) Die Leistungen des Anbieters erfolgen ausschließlich auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend bezeichnet als “AGB”) in der zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende AGB des Kunden haben keine Gültigkeit, es sei denn der Anbieter stimmet diesen ausdrücklich zu.

(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§14 I BGB).

§ 2. Vertragsabschluss

(1) Die Website des Anbieters im Internet stellt eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden dar, ein Angebot auf Vertragsschluss abzugeben.

(2) Kunden können aus dem zur Verfügung gestellten Angebot Leistungen auswählen, die in dem “Warenkorb” gesammelt und in einer Übersicht dargestellt werden. Innerhalb des Warenkorbs können Kunden per Klick auf die Schaltfläche “Zum Bestellprozess” zum Bestellvorgang schreiten. Im nächsten Schritt (genannt “Anschrift”) können Kunden unter Angabe von Informationen zur Person, bzw. Firma und Kontaktdaten sowie eines Passworts entweder ein neues Benutzerkonto anlegen oder sich mit einem bestehenden Benutzerkonto einloggen und per Klick auf die Schaltfläche “Weiter” zum nächsten Schritt im Bestellprozess gehen. Im nächsten Schritt (genannt “Zahlungsmethode”) können Kunden das gewünschte Zahlungsmittel auswählen und die Zahlungsinformationen eingeben. Mit erneutem Klick auf die Schaltfläche “Weiter” gelangen die Kunden zum nächsten Schritt (genannt “Bestellübersicht”), wo sie eine Übersicht der bestellten Leistungen, der Angaben zur Person, Adresse und Kontaktdaten sowie der gewählten Zahlungsart überprüfen und den Bestellvorgang mit Klick auf die Schaltfläche “Jetzt für [Bestellsumme] kaufen” abschließen können.

(3) Kunden können ihre Angaben bis zum Abschluss des Bestellvorgangs korrigieren, indem sie entweder auf der Bestellabschlussseite neben den jeweiligen Feldern die Links “Ändern” klicken oder im Bestellprozess mit Hilfe der Bestell-Verlauf-Navigation oder der “Zurück”-Schaltflächen ihres Browsers im Bestellprozess zurückgehen. Alle Eingabefelder gelten als notwendig, weswegen sie nicht gesondert gekennzeichnet (z.B. mit einem Sternchen) werden. Sind Angaben unzutreffend oder fehlend, werden die Kunden hierauf mittels Fehleranzeigen hingewiesen.

(4) Der Anbieter schickt dem Kunden eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion “Drucken” ausdrucken kann (Bestellbestätigung). Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung des Kunden beim Anbieter eingegangen ist und stellt keine Annahme des Angebotes des Kunden dar. Der Vertrag zwischen Anbieter und Kunde kommt erst dann zustande, wenn der Anbieter die bestellten Leistungen jeweils innerhalb von 3 Werktagen gegenüber dem Kunden erbracht oder mit deren Ausführung begonnen hat oder mit einer zweiten E-Mail, ausdrücklicher Auftragsbestätigung oder Zusendung der Rechnung bestätigt hat.
Ansonsten gilt das Angebot als abgelehnt.

(5) Ein genereller Anspruch auf Nutzung des Dienstes besteht nicht. Der Anbieter behält sich vor, den
Vertragsschluss mit Kunden ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

§ 3. Leistungsumfang

(1) Der Anbieter überlässt dem Kunden Speicherplatz auf einem Server zur Nutzung, der zur Speicherung der übermittelten Inhalte geeignet ist.

(2) Vertragsgegenstand ist je nach gewähltem Paket zusätzlich die Anbindung der Kundenwebsite an das Internet sowie das Registrieren und Konnektieren einer oder mehrerer Domains.

(3) Der jeweilige Leistungsumfang richtet sich nach den jeweils gewählten Leistungs-Paketen. Die technischen Spezifikationen und Leistungen sind auf der Website in den Leistungsbeschreibungen des jeweiligen Produktes detailliert dargestellt.

Domains

Webhosting-Pakete

SSL-Zertifikate

Eine Zusammenfassung aller Laufzeiten, Kündigungsfristen & Preise finden Sie auf der folgenden
Übersichtsseite.

§ 4. Domainregistrierung

(1) Bei der Verschaffung und Pflege von Domains ist der Anbieter im Verhältnis zwischen Kunden und dem
jeweiligen Registrar lediglich als Vermittler tätig. Im Rahmen der Domainregistrierung gelten die jeweiligen Bedingungen des Registrars für die Registrierung und Verwaltung von Top Level Domains sowie der entsprechenden Sub Level Domains. Die Nutzungsbedingungen der Registrare finden Sie auf der Übersichtsseite der Vergaberichtlinien.

(2) Der Anbieter hat auf die Domain-Vergabe keinen Einfluss und kann keine Gewähr dafür übernehmen, dass die für den Kunden beantragten Domains zugeteilt werden können oder frei von Rechten Dritter ist.

(3) Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass die von ihm beantragte Domain keine Rechte Dritter wie Namensrechte oder Markenrechte verletzt.

(4) Bei der Verschaffung von SSL- und anderen Zertifikaten (nachfolgend gemeinsam als “Zertifikate”
bezeichnet) wird der Anbieter im Verhältnis zwischen dem Kunden und der jeweiligen Zertifizierungsstelle lediglich als Vermittler tätig. Jede dieser Zertifizierungsstellen hat eigene Bedingungen für die Vergabe von Zertifikaten. Ergänzend gelten daher die Vertragsbedingungen der jeweiligen Zertifizierungsstelle, die der Anbieter dem Kunden auf Wunsch zusendet und die zudem im Internet bei der jeweiligen Vergabestelle abgerufen werden können. Diese sind Bestandteil des Vertrages. Details zu SSL-Zertifikaten erhält der Kunde auf der entsprechenden Übersichtsseite.

(5) Bei jeder Bestellung eines Zertifikats wird ein eigener Vertrag über dessen Beantragung geschlossen. Der Vertrag kommt mit der Beantragung des Zertifikats bei der Zertifizierungsstelle zustande. Die Dauer des Vertrags entspricht der gewählten Laufzeit des Zertifikats und endet danach automatisch.

(6) Der Kunde ist verpflichtet, für die Richtigkeit der für die Ausstellung des Zertifikats benötigten Daten zu sorgen.

(7) Der Kunde ist verpflichtet sicherzustellen, dass das Zertifikat bestimmungsgemäß und nicht missbräuchlich verwendet wird.

(8) Die Zertifizierungsstelle und der Anbieter sind berechtigt, das Zertifikat zu sperren, wenn der begründete Verdacht auf Missbrauch des Zertifikats besteht oder der Kunde bei der Beauftragung des Zertifikats gegenüber dem Anbieter unrichtige Angaben gemacht hat.

§ 5. Laufzeit des Vertrages / Kündigung

(1) Die Laufzeit des Vertrages richtet sich nach der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen
Leistungsbeschreibung (siehe 3.3) des jeweils gewählten Paketes auf der Website des Anbieters.

Soweit in der Leistungsbeschreibung keine anderweitigen Vereinbarungen getroffen werden, verlängert sich der Vertrag um die jeweilige Laufzeit, wenn er nicht fristgerecht vor Ablauf gekündigt wird.

(2) Die Kündigungsfristen richten sich nach der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen
Leistungsbeschreibung (siehe 3.3) des jeweils gewählten Produktes und sind über die jeweiligen Detailseiten des gewählten Produktes einzusehen. Der Vertrag kann über den gesicherten Kundenbereich gekündigt werden, soweit diese Möglichkeit zur Verfügung steht. Im Übrigen bedürfen Kündigungen der Schriftform, wobei eine Übersendung per Fax oder als Scan per E-Mail zur Wahrung dieser Form genügt.

(3) Das Kündigungsrecht aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt. Ein wichtiger Grund kann insbesondere auch dann vorliegen, wenn der Kunde die unter § 8 benannten Pflichten schuldhaft verletzt.

Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter zudem vor, wenn:

1. der Kunde für zwei aufeinanderfolgende Monate mit der Entrichtung der Vergütung oder eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung oder für einen länger als zwei Monate dauernden Zeitraum mit einem Betrag, der mindestens einem zweimonatlichen Entgelt entspricht, in Verzug gerät

2. der Kunde vorsätzlich hinsichtlich der von ihm zum Zwecke seiner Registrierung mitgeteilten
Kundendaten falsche Angaben macht

3. der Kunde auf Aufforderung durch Syntico nicht binnen 14 Kalendertagen nach der
Aufforderung Nachweise über die von Ihm zum Zwecke seiner Registrierung mitgeteilten Kundendaten erbringt

4. wenn über das Vermögen des Kunden ein Insolvenzverfahren beantragt, eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird.
(4) Die Kündigung muss im Falle einer Domainregistrierung die Angabe enthalten, ob eine Löschung der Domain sofort oder zum Ende der Vertragslaufzeit oder eine Freigabe der Domain zum Providerwechsel erfolgen soll. Bei einem Providerwechsel hat der Kunde ab dem Tag der Kündigung 30 Tage Zeit den Providerwechsel durchzuführen. Sollte der Providerwechsel (Transfer) innerhalb dieser Zeit nicht vollständig abgeschlossen sein, so wird die Freigabe zum Providerwechsel der Domain(s) wieder aufgehoben. Die vertraglichen Abrechnungszeiträume laufen ungekündigt weiter.

(5) Im Falle des Providerwechsels steht dem Anbieter ein Zurückbehaltungsrecht im Hinblick auf die
Freigabeerklärung gegenüber dem neuen Provider zu, soweit der Kunde die vertragsgemäß geschuldete und fällige Vergütung noch nicht oder nicht vollständig erbracht hat.

(6) Ihr gesetzliches Widerrufsrecht wird von diesen Regelungen nicht berührt.

§ 6. Vergütung, Zahlungsverzug und Mahnung

(1) Der Anbieter stellt seine Leistung je nach gewähltem Leistungspaket (siehe 3.3) in Rechnung. Die
Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug zur Zahlung fällig. Rechnungen werden dem Kunden
spätestens 7 Tage vor Fälligkeit an die von ihm angegebene E-Mail-Adresse zugeschickt und in seinem persönlichen Kundenbereich bereitgestellt, den er jederzeit unter www.syntico.de mit seinem persönlichen Kunden-Login/Passwort aufrufen kann.

(2) Verlangt der Kunde eine Versendung der Rechnung auf dem Postweg, werden die hierdurch entstehenden Kosten dem Kunden in Rechnung gestellt. Die Kosten können Sie in der aktuellen Kostenübersicht des Anbieters einsehen.

(3) Die Zahlung des fälligen Leistungsentgeltes kann der Kunde per Lastschrifteinzug, Kreditkartenzahlung, Bitcoin, Ethereum, Skrill oder per PayPal-Zahlung erbringen, sofern diese Zahlungsarten vom Anbieter zur Verfügung gestellte werden. Kunden aus dem Ausland, sowie Unternehmen (z.B. GmbH, AG) und Behörden können auch per Überweisung bezahlen.
Bei Lastschrifteinzug durch Syntico bzw. durch entsprechende Drittdienstleister ermächtigt der Kunde Syntico, die von ihm zu leistenden Zahlungen bei Fälligkeit zu Lasten eines vom Kunden zu benennenden Bankkontos einzuziehen. Der Kunde ist verpflichtet, für ausreichende Deckung des von Ihm für den Lastschrifteinzug benannten Kontos zu sorgen. Bei der Zahlung durch den Zahlungsdienst PayPal und Skrill ermächtigt der Kunde Syntico, die von ihm zu leistenden Zahlungen bei Fälligkeit zu Lasten eines vom Kunden zu benennenden PayPal- bzw. Skrill-Kontos einzuziehen. Der Kunde muss den automatischen Einzug (sog. Reference Transaction) bestätigen, um den Service zu nutzen.
Durch die Bestätigung von automatischen Einzügen ist Syntico berechtigt Beträge in unterschiedlicher Höhe vom PayPal- bzw. Skrill-Konto des Kunden abzubuchen. Die Höhe der Beträge kann je nach der bestellten Leistung (z.B. Domainregistrierung, Webhosting-Paket, SSL-Zertifikat, etc.) variieren.
Die gewählte Zahlungsart kann der Kunde jederzeit über seinen persönlichen Kundenbereich oder in Textform ändern bzw. kündigen.

(4) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, so ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu fordern. Für den Fall, dass der Anbieter einen höheren Verzugsschaden geltend macht, hat der Kunde die Möglichkeit nachzuweisen, dass der geltend gemachte Verzugsschaden überhaupt nicht oder in zumindest wesentlich niedrigerer Höhe angefallen ist.

(5) Im Falle des Verzugseintrittes wird der Anbieter den Kunden kostenpflichtig mahnen. Im Falle der
zweimaligen erfolglosen Mahnung wird die weitere Forderungsbeitreibung durch ein Inkassounternehmen oder einem Rechtsanwalt durchgeführt. Ist der Kunde bereits mit einer oder mehreren Rechnungen beim Inkassodienst, werden weitere Rechnungen direkt ohne erneute Mahnung an den Inkassodienst übergeben.
(6) Kosten, die durch Rückbuchung einer Zahlungstransaktion mangels Deckung oder aufgrund von Kunden falsch übermittelter Daten sowie durch Mahnung fälliger Forderungen entstehen, werden den Kunden in Rechnung gestellt, wobei nur die dem Anbieter tatsächlich unmittelbar entstandenen Kosten (Materialkosten und Gebühren Dritter, wie Portokosten oder Rücklastschriftgebühren) berechnet werden. Dem Kunden bleibt der Nachweis keiner, bzw. geringerer Kosten vorbehalten. Für die Höhe gilt die aktuelle Kostenübersicht des Anbieters.

§ 7. Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass die bei der Anmeldung angegebenen Daten korrekt und vollständig sind. Der Kunde hat den Anbieter unverzüglich über Änderungen der Anmeldedaten zu unterrichten.

(2) Der Kunde verpflichtet sich, den überlassenen Webspace nicht zur Verbreitung rechtswidriger Inhalte zu verwenden. Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass seine Website den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Die betrifft insbesondere die gesetzliche Pflicht zur Anbieterkennzeichnung (Impressum). Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass die beantragte Domain keine Rechte Dritter verletzt. Eine Prüfungspflicht des Anbieters hierfür besteht nicht.

(3) Der Kunde versichert, dass er keine Inhalte auf dem vertragsgegenständlichen Speicherplatz speichern und in das Internet einstellen wird, deren Bereitstellung, Veröffentlichung oder Nutzung gegen geltendes Recht oder Rechte Dritter verstößt. Dies betrifft insbesondere folgende Daten, wobei die Aufzählung nicht abschließend ist:

1. Daten mit pornographischen oder jugendgefährdenden Inhalten
2. Daten mit volksverhetzenden Inhalten oder Inhalten verfassungsfeindlicher Organisationen
3. Daten, deren Verwertung und öffentliche Wiedergabe Urheberrechte, Leistungsschutzrechte oder
gewerbliche Schutzrechte (Patente, Marken, Geschmacks- und Gebrauchsmuster) verletzen
4. Daten, die das Recht Dritter am eigenen Bild, Namens- oder Persönlichkeitsrechte verletzen
5. ausführbare Programme, die Viren oder Trojaner enthalten

(4) Der Kunde verpflichtet sich weiterhin, keine Domains oder Inhalte zum Abruf anzubieten, die
rechtspopulistische, extremistischer (insbesondere rechtsextremistischer) Natur sind oder pornographische, kommerziell erotische, gewalttätige, gewaltverherrlichende, rassistische, diskriminierende, jugendgefährdende oder volksverhetzende Inhalte darstellen, noch Domains oder Inhalte, die zu Straftaten aufrufen oder Anleitungen hierfür darstellen. Dies gilt auch, wenn solche Inhalte durch Hyperlinks oder sonstige Verbindungen, die der Kunde auf Seiten Dritter setzt, zugänglich gemacht werden.

(5) Es ist den Kunden ausdrücklich untersagt, die durch den Anbieter zur Verfügung gestellten Server zur Versendung unaufgeforderte Werbe-E-Mails (Spam-Mails) oder zum Betrieb von Tauschbörsen oder Filesharing-Netzwerken zu nutzen.

(6) Der Kunde erhält zur Pflege seines Angebotes eine Nutzerkennung und ein Passwort. Er ist verpflichtet, dieses vertraulich zu behandeln. Der Kunde ist nur dann berechtigt, den vertragsgegenständlichen Speicherplatz einem Dritten zu überlassen, wenn der Anbieter einer solchen Nutzungsüberlassung an Dritte in Textform zugestimmt hat. Dies gilt unabhängig davon, ob die Nutzungsüberlassung teilweise oder vollständig, entgeltlich oder unentgeltlich geschehen soll.

(7) Der Kunde sorgt für eine regelmäßige Sicherung seiner auf dem Server hinterlegten Inhalte. Eine Pflicht zur regelmäßigen Sicherung der Inhalte seitens des Anbieters besteht ohne gesonderte vertragliche Vereinbarung nicht.

§ 8. Verfügbarkeit, Gewährleistung und Haftung

(1) Der Anbieter gewährleistet im Jahresmittel eine Erreichbarkeit seiner Internet-Webserver von 99 %. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen der Webserver aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einfluss- oder Verantwortungsbereich des Anbieters liegen (z. B. höhere Gewalt, Verschulden Dritter), nicht über das Internet zu erreichen ist. Außerdem kann eine ununterbrochene Verfügbarkeit von Daten nicht garantiert werden, soweit Zeit für technische Arbeiten (z. B. Wartung) im für den Kunden zumutbaren Umfang (regelmäßig maximal 1 % der Gesamtlaufzeit) aufgewendet werden muss. Notwendige Betriebsunterbrechungen für vorbeugende Wartungsarbeiten werden frühestmöglich angekündigt.

(2) Der Anbieter ist nicht verantwortlich für Ausfälle, in denen der Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (etwa höhere Gewalt oder nicht zurechenbares Verschulden Dritter) nicht zu erreichen ist.

(3) Der Zugang zu den Servern kann durch den Anbieter beschränkt werden, soweit dies für die
Aufrechterhaltung und Sicherheit des Netzbetriebes, hier insbesondere die Vermeidung schwerwiegender Störungen des Netzes, der Software oder gespeicherter Daten erforderlich ist.

§ 9. Haftungsbeschränkung

(1) Für eine Haftung des Anbieters auf Schadensersatz gelten unbeschadet der sonstigen gesetzlichen
Anspruchsvoraussetzungen folgende Haftungsausschlüsse und -begrenzungen:

(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.

(3) Ferner haftet der Anbieter für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet, oder für die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut. In diesem Fall haftet der Anbieter jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Der typische Schaden ist grundsätzlich auf die Höhe des vertraglichen Entgelts des Kunden für den Zeitraum, in dem die Pflichtverletzung stattgefunden hat, begrenzt. Dies gilt nicht, wenn die Beschränkung im Einzelfall unter Billigkeitsgesichtspunkten unangemessen wäre. Der typische Schaden übersteigt grundsätzlich nicht das Fünffache der vereinbarten Vergütung. Der Anbieter haftet nicht für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der in den vorstehenden Sätzen genannten Pflichten.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(5) Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Arbeitnehmern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen.

§ 10. Haftungsfreistellung

(1) Der Kunde unterstützt den Anbieter in einem dem Kunden nach Grundsätzen von Treu und Glauben zumutbaren Rahmen bei der Abwehr von Ansprüchen, die Dritte gegenüber dem Anbieter aufgrund der vom Kunden übermittelten Inhalte oder aufgrund einer Rechtsverletzung bei der Domainregistrierung geltend machen, insbesondere durch zur Verfügung stellen der zur Verteidigung erforderlichen Informationen.

(2) Der Kunde ist zum Ersatz der zur Rechtsverfolgung notwendigen erforderlichen Aufwendungen verpflichtet, die dem Anbieter durch die rechtliche Inanspruchnahme durch Dritte aufgrund der vom Kunden eingestellten Inhalte oder aufgrund der Verletzung von Rechten Dritter durch die Domainregistrierung entstehen. Die Ersatzpflicht tritt nur ein, soweit den Kunden bezüglich des die Rechtsverfolgung auslösenden Handelns oder Unterlassens ein Verschulden trifft.

§ 11. Verantwortlichkeit für Inhalte

(1) Der Anbieter haftet nicht für die Richtigkeit, Qualität, Vollständigkeit, Verlässlichkeit, Art und Güte oder Glaubwürdigkeit der von den Kunden eingestellten Inhalte. Die veröffentlichten Inhalte stellen keine Meinungsäußerung des Anbieters dar, insbesondere macht sich der Anbieter die Inhalte der Kunden nicht zu Eigen.

(2) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die von Kunden übermittelten oder gespeicherten Informationen zu überwachen oder ohne konkrete Anhaltspunkte nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Der Anbieter behält sich jedoch unter Beachtung der Interessen des Kunden entsprechend den Grundsätzen der Zumutbarkeit und Treu und Glauben (wobei insbesondere die Schwere und Offensichtlichkeit der Rechtsverletzung berücksichtigt werden) vor, diese Informationen zumindest bis zur Klärung der Rechtslage zu depublizieren, wenn konkrete Anhaltspunkte eine hinreichende Wahrscheinlichkeit dafür bieten, dass die Informationen einen Rechtsverstoß darstellen. Eine Haftung gegenüber Dritten kommt nur dann in Betracht, wenn der Anbieter Kenntnis von den rechtswidrigen Handlungen oder Informationen hat, im Falle von Schadensersatzansprüchen Tatsachen oder Umstände bekannt sind, aus denen die rechtswidrige
Handlung oder die Information offensichtlich wird oder der Anbieter nicht unverzüglich tätig geworden ist, um die Information zu entfernen oder den Zugang zu ihr zu sperren.

(3) Nach Mitteilung entsprechender Rechtsverletzungen durch Dritte wird der Anbieter unverzüglich geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Rechtsverletzung für die Zukunft zu unterbinden.

§ 12. Sperrung von Inhalten, Ausschluss von Kunden

(1) Soweit konkrete Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Kunde den vertragsgegenständlichen Speicherplatz entgegen der Regelungen in § 7 dieses Vertrages für die Verbreitung rechtswidriger Inhalte nutzt oder die veröffentlichten Inhalte die Rechte Dritte verletzen ist der Anbieter berechtigt, den Zugriff auf diese Inhalte über das World Wide Web durch geeignete Maßnahmen zu sperren.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, Kunden bei einem Verstoß gegen die in § 7 benannten Verhaltensregeln zu verwarnen sowie nach wiederholen Verstößen dauerhaft von der Nutzung des Dienstes auszuschließen. Die berechtigten Interessen der Betroffenen werden hierbei berücksichtigt, insbesondere die Frage, ob den Kunden ein Verschulden an der Rechtsverletzung trifft.

(3) Soweit ein Kunde von der Nutzung des Dienstes ausgeschlossen wurde, ist es ihm untersagt, sich für den Dienst des Anbieters erneut anzumelden und diesen zu nutzen, gleich unter welchem Namen dies geschieht.

(4) Die Möglichkeit der strafrechtlichen Verfolgung von Rechtsverstößen bleibt hiervon unberührt. Im Rahmen der bestehenden gesetzlichen Vorschriften ist der Anbieter verpflichtet, Strafverfolgungsbehörden und Gerichten die notwendigen Daten zu Zwecken der Strafverfolgung zur Verfügung stellen.

§ 13. Datenschutz

Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen
Datenschutzvorschriften. Eine Weitergabe der Kundendaten an Dritte erfolgt nicht ohne ausdrückliche Einwilligung des Kunden bzw. nur soweit dies für die Durchführung und Abwicklung des Vertrags notwendig ist. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link Datenschutz.

§ 14. Rechtswahl / Gerichtsstand

(1) Für die aufgrund diese AGB geschlossenen Verträge und für hieraus folgende Ansprüche gleich welcher Art gilt für Kunden die Unternehmer sind, ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich – rechtlichen Sondervermögen oder wenn der Kunde in der Bundesrepublik Deutschland keinen allgemeinen Gerichtsstand hat (und dem keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen, die dann ansonsten maßgeblich sind), der Sitz des Anbieters in Dresden. Der Anbieter behält sich das Recht vor, einen anderen zulässigen Gerichtsstand zu wählen.

(3) Der Kunde darf auf diesem Vertrag beruhende Ansprüche gegenüber dem Anbieter nur nach Zustimmung des Anbieters auf Dritte übertragen.

§ 15. Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter behält sich vor, die AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, es sei denn, das ist für den Kunden nicht zumutbar. Im Fall von Kunden die Verbraucher sind, ist der Anbieter in folgenden Fällen berechtigt die AGB zu ändern:
wenn die Änderung dazu dient, eine Übereinstimmung der AGB mit dem anwendbaren Recht
herzustellen, insbesondere wenn sich die geltende Rechtslage ändert;
wenn die Änderung dem Anbieter dazu dient, zwingenden gerichtlichen oder behördlichen
Entscheidungen nachzukommen;
wenn gänzlich neue Leistungen seitens des Anbieters, bzw. Leistungselemente sowie technische oder
organisatorische Prozesse eine Beschreibung in den AGB erfordern;
wenn die Änderung lediglich vorteilhaft für den Kunden ist.

(2) In einem solchen Fall wird der Anbieter die geänderten AGB mindestens zwei Wochen vor ihrem
Inkrafttreten an die vom Kunden bei uns hinterlegte E-Mail-Adresse senden.

(3) Der Kunde erhält vier Wochen Zeit vor Inkrafttreten der Änderungen den Vertrag zu kündigen, sofern die Änderungen nachteilhaft für den Kunden ist.

(4) Widerspricht der Kunde den neuen AGB nicht innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Empfang der E-Mail, so gelten die geänderten AGB als von dem Kunden angenommen. Der Anbieter wird den Kunden mit der Änderungsmitteilung auf die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs hinweisen.

(5) Der Kunde kann geänderten AGB ebenfalls durch eine ausdrückliche Einverständniserklärung zustimmen

§ 16. Speicherung des Vertragstextes

(1) Der Kunde kann den Vertragstext vor der Abgabe der Bestellung an den Verkäufer ausdrucken, indem er im letzten Schritt der Bestellung die Druckfunktion seines Browsers nutzt.

(2) Der Anbieter sendet dem Kunden außerdem eine Bestellbestätigung mit allen Bestelldaten an die von Ihm angegebene E-Mail-Adresse zu. Mit der erstmaligen Registrierung erhält der Kunde eine Kopie der AGB nebst Widerrufsbelehrung. Falls sich die AGB und/oder die Widerrufsbelehrung ändern sollten, erhält der Kunde die AGB und/oder Widerrufsbelehrung im Rahmen einer separaten Nachricht oder mit der, der Änderung folgenden Bestellbestätigung, spätestens jedoch bei der Ausführung der Leistung, die neuen AGB und/oder die Widerrufsbelehrung zugesendet an die von ihm angegebene E-Mail-Adresse. Im Fall von Änderungen beachtet der Anbieter die gesetzlichen und die im Rahmen dieser AGB vereinbarten Vorgaben (§ 15 „Änderungen der AGB“). Kunden können ihre Bestellungen ferner in ihrem Benutzerkonto einsehen. Darüber hinaus speichert der Anbieter den Vertragstext, macht ihn jedoch im Internet nicht zugänglich.

§ 17. Schlussbestimmung

Plattform der Europäischen Kommission zur Online-Streitbeilegung (OS) für Verbraucher:
https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet an einem
Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Leerer Bereich. Bearbeiten Sie die Seite und fügen Sie Inhaltselemente hinzu.
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Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die du unter https://ec.europa.eu/consumers/odr findest. Wir sind bereit, an einem außergerichtlichen Schlichtungsverfahren teilzunehmen.

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